FDP Vellmar
FDP Vellmar begrüßt Erfolg des Bürgerbegehrens
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Termine

22.02. Heringsessen

23.02. Liberaler Jour Fixe "Rekommunalisierung der Wasserversorgung"

12.03. Kreisvorstandssitzung

16.03. Liberale Runde "Versorgungsengpass im Landkreis Kassel?"

23.04. StaVo

27.04. Kreismitgliederversammlung mit Vorstandswahlen

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FDP Vellmar begrüßt Erfolg des Bürgerbegehrens

Markus Pape (Stadtverordneter), Dirk Stochla (Bürgermeister), Joachim Welzel (Unabhängiger Bürger-Zeuge), Tobias Jesswein (Initiator), Markus Morth(Magistrat), Erich Fehr (Stadtverordneter), Siegfried Kopperschmidt (Initiator)
Unterschriften Übergabe an Bürgermeister Stochla

20. Juli 2011. Bürgerbegehren zur Rathaussanierung mittels Erbbaurechts-/Mietmodell erfolgreich

Die Vellmarer Liberalen zeigen sich erfreut über die deutliche Zustimmung der Bevölkerung zum Bürgerbegehren, für das 2405 Unterschriften gesammelt wurden."Mit so einem Erfolg hätten wir niemals gerechnet", so Tobias Jesswein, Vertrauensperson beim Bürgerbegehren und Stellvertretender Vorsitzender der FDP Vellmar. "Nach der vorzeitigen Beendigung des ersten Begehrens durch die Geschäftsleute am Rathausplatz blieben uns weniger als drei Wochen – und das in der Ferienzeit", so Jesswein weiter.

Das Bürgerbegehren richtete sich nicht gegen eine Rathaussanierung an sich, sondern an die Umsetzung mit der Projektgesellschaft OFB durch ein Erbbaurechts/Miet-Modell. Bei diesem Modell soll die OFB das Rathaus und Parkdeck übernehmen, das Rathaus sanieren und das Parkdeck neu bauen und für 25 Jahre an die Stadt vermieten. Nach Meinung vieler Unterzeichner des Bürgerbegehrens solle das Rathaus weiterhin in städtischer Hand verbleiben und eine Sanierung mit Augenmaß erfolgen. Ungeklärt sei auch, in welchem Zustand das Rathaus nach Ablauf des erbbaurechtlichen Mietvertrages in die Hand der Stadt Vellmar zurückkehrt und welcher Sanierungsbedarf dann erneut besteht. Zudem haben viele Bürger Angst vor einer weiter deutlich zunehmenden Verschuldung der Stadt.

"Wir Liberale unterstützen jede Form der direkten Demokratie" betont FDP Stadtverordneter Markus Pape. "Die SPD hingegen scheint Bürgerbeteiligung nur dann einzufordern, wenn es ihren eigenen Anliegen nicht entgegenläuft – das ist nicht glaubwürdig!" so Pape weiter und ergänzt: "Man kann zu der Frage nach der Notwendigkeit und dem Umfang des Masterplans stehen wie man will, ein Bürgerentscheid holt diejenigen mit ins Boot, die am Ende die millionenschwere Rechnung dafür bezahlen werden – die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Vellmar." Zum selben Ergebnis kommt auch die Online-Umfrage der HNA, bei der zwei Drittel der Leser ein Bürgerbegehren befürworten.

Folgt jetzt ein Bürgerentscheid?

Nach der Prüfung durch den Wahlleiter wird die Stadtverordnetenversammlung am 29. August über die Zulassung des Begehrens formal – nicht inhaltlich – abstimmen. Die logische Konsequenz wäre ein Bürgerentscheid, bei dem der Beschluss der SPD Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung vom 6. Juni 2011 den Bürgern zu Entscheidung vorgelegt würde. Alternativ kann der damals gefasste Beschluss auch wieder zurückgenommen werden.

Wenn es zum Bürgerentscheid kommt, gilt es natürlich für die Initiatoren des Bürgerbegehrens noch einmal intensiv in die Diskussion einzusteigen. "Wir wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern auf Augenhöhe diskutieren, deshalb sollten wir nicht nur die Bevölkerung informieren wollen, sondern intensiv in die Diskussion einsteigen. Wir als Initiatoren wollen das auf jeden Fall. Das ist gelebte direkte Demokratie", so der stellvertretende Ortsvorsitzende Jesswein in Richtung des Bürgermeisters.

Weitere Informationen unter www.buergerbegehren-vellmar.de

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