8. November 2011. „Wie immer geht die Planung des Magistrats in Vellmar von der verkehrten Seite los“, stellen die Fraktionsvorsitzenden von CDU und Grünen, Dr. Burkard Müller und Siegfried Kopperschmidt und der FDP- Stadtverordnete Markus Pape fest.
„Es gibt weder einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zum Bau des Kreisels noch ist die Stadt im Besitz der Flächen und Geld ist auch nicht vorhanden. Aber ein Planungsauftrag von über 50.000 EUR wurde vergeben. Dazu kommt, dass dieser Kreisel im Zusammenhang mit dem Hessentag ein Verwaltungsprojekt war. Da der Hessentag aber abgesagt wurde, ist auch diese Maßnahme zu hinterfragen. Mit den Kosten für die Sanierung der asbestverseuchten Hallen kommen genug Kosten auf die Stadt Vellmar zu. Man hat leider aus der Absage des Hessentags keine Lehren gezogen“.
Abschließend fragen die 3 Kommunalpolitiker, ob es andere Maßstäbe bei diesem Kreisel gibt wie bei der Planung der Regenbogenkreuzung. „Man hat den Eindruck, dass bei Planungen, die aus dem Rathaus kommen, irgendwie anders behandelt werden oder das Amt für Straßenverkehrswesen (ASV) beide Augen zudrückt“.
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